Appell an die Bahn

ICE-Verbindung muss dauerhaft bleiben

Erst vor kurzem hat die Heilbronner Bundestagsabgeordnete Franziska Gminder (AfD) erneut die Weiterführung einer ICE-Strecke von Stuttgart über Würzburg nach Berlin gefordert.

Franziska Gminder [Bild rechts] : „Die jetzige ICE Anbindung von Stuttgart über Heilbronn und Würzburg nach Berlin sollte bestehen bleiben! Die Fahrzeit nach Berlin verkürzt sich um eine ganze Stunde. Heilbronn kann als Universitätsstadt nicht ohne überregionale Verbindung bleiben! Die Zugverbindung ist zudem pünktlich – es wäre ein Jammer, sie abzuschaffen„.

Jetzt gibt es noch einen neuen Appell:

Der ICE von Stuttgart nach Berlin soll auch nach dem 25. September in Heilbronn, dem Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken, Halt machen. Mit diesem Appell richten sich jetzt erneut Oberbürgermeister Harry Mergel  (SPD) und die drei Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Heilbronn Alexander Throm (CDU), Josip Juratovic (SPD) und Michael Link (FDP) in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Landesverkehrsminister Winfried Hermann und die Bahn-Vorstände Richard Lutz und Ronald Pofalla. Ausdrücklich unterstützt werden sie in ihrem Anliegen von dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl (CDU), der als Heilbronner maßgeblich an der aktuellen Lösung beteiligt war.

Seit April macht der ICE wegen einer Baustelle auf der Schnellfahrstrecke Stuttgart – Mannheim einmal täglich in beide Fahrtrichtungen in Heilbronn Station. Damit soll am 25. September nach dem Willen der Bahn wieder Schluss sein, jedoch nicht nach dem Willen der regionalen Akteure. Diese machen sich seit Jahren für einen Fernverkehrsanschluss Heilbronns stark. „Ziel der Stadt Heilbronn und der wesentlichen Partner in der Region ist es, die jetzt vorhandene tägliche Anbindung am Morgen und in den Abendstunden dauerhaft beizubehalten“, schreiben die Unterzeichner des Briefes.

Schon oft hätten sie auf das Manko Heilbronns hingewiesen, als Oberzentrum über keinen Fernverkehrsanschluss zu verfügen. Dabei sei in der wirtschaftsstarken Region mit einer Vielzahl von Weltmarktführern und fast 450 000 Einwohnern und durch die Ansiedlung der Universität das Fahrgastpotenzial durchaus vorhanden. Zudem fragen die Unterzeichner die Bahn, „was ist ein Zukunftsbahnhof wert, ohne einen modernen und zukunftsfähigen Fernverkehrsanschluss?“

Bild: Stadt Heilbronn

Als eine von 16 Städten in Deutschland hat die Deutsche Bahn Heilbronn Anfang dieses Jahres in die Liste der Zukunftsbahnhöfe aufgenommen. Mit neuen Serviceangeboten will die Bahn auf diesen die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Bei Betrachtung der jetzigen Verbindungen von Stuttgart nach Berlin und zurück und der Fahrzeiten halten der OB und die drei Bundestagsabgeordneten die Einrichtung einer dauerhaften Verbindung über Heilbronn auch für gut machbar und für eine attraktive Ergänzung des Fahrplanangebotes.

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