Rettungswege freihalten, um Leben zu retten

19 Verwarnungen bei städtischer Kontrollfahrt

Insgesamt 19 gebührenpflichtige Verwarnungen und zwei abgeschleppte Fahrzeuge: Das ist die im Vergleich zu vorherigen Kontrollfahrten erfreulich positive Bilanz von Feuerwehr, Amt für Straßenwesen und Ordnungsamt, die in unregelmäßiger Folge immer wieder in einer gemeinsamen Aktion überprüfen, ob Rettungswege im Stadtgebiet zugeparkt oder blockiert sind.

 

Auch wenn bei der aktuellen Rundfahrt deutlicher weniger Verstöße registriert wurden als bei früheren Kontrollen, appelliert Bürgermeisterin Agnes Christner an alle Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Haltverbote – auch zur eigenen Sicherheit – unbedingt zu beachten. „Daher werden wir die Kontrollaktionen auf jeden Fall fortführen, wobei wir beim nächsten Mal den Schwerpunkt auf die Stadtteile Böckingen, Sontheim und Horkheim legen wollen“, sagt Christner.

 

Mit der zuletzt mehr als vierstündigen Kontrollfahrt in den späten Abend- und Nachtstunden ist die Stadt Heilbronn auch Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. Viele Anwohner befürchten, dass im Einsatzfall ein Durchkommen der Rettungskräfte wegen verkehrswidrig abgestellter Fahrzeuge verzögert oder gar unmöglich gemacht wird. In der Tat kommen bei realen Einsätzen der Feuerwehr manchmal Engstellen oder durch Falschparker blockierte Rettungswege vor, was im Ernstfall schnell über Leben oder Tod entscheiden kann.

 

Vereinzelt Probleme, überwiegend aber entspannte Situation

 

Gleich bei den ersten Kontrollstellen in der Heilbronner Kernstadt traten Probleme bei der Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge auf. So blockierte in der Eigenheimstraße im Heilbronner Süden ein auf einer „Zick-Zack-Linie“ im Einmündungsbereich verkehrswidrig abgestelltes Fahrzeug die Einfahrt des großen Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Im Bereich des Botanischen Obstgartens verhinderte in der Kübelstraße ein Falschparker die Durchfahrt auf der engen Fahrbahn. Und im Bereich Ulrich-Stechele-Straße/Friedrich-Niethammer-Straße im Heilbronner Osten wird die Verkehrsbehörde die Parkierung neu regeln.

 

In der Werderstraße dagegen zeigte sich den Einsatzkräften eine erfreuliche Situation: Nur einzelne Fahrzeuge mussten verwarnt werden, weil sie im Einmündungsbereich von Kreuzungen oder außerhalb gekennzeichneter Parkflächen abgestellt wurden. Bei früheren Kontrollfahrten hatten sich in diesem verkehrsberuhigten Bereich größere Probleme ergeben.

 

Im Innenstadtbereich konnte eine entspannte Parksituation mit nur wenigen Falschparkern festgestellt werden. Nur in der Erhardgasse wurden zwei Falschparker im absoluten Haltverbot ertappt und die Fahrzeuge daraufhin abgeschleppt. Neben dem Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro kommen auf die Fahrer zusätzlich Kosten von bis zu 200 Euro hinzu. Im Stadtquartier Neckarbogen waren im Bereich der absoluten Haltverbote keine Falschparker festzustellen.

 

Ebenfalls kontrolliert wurden Straßen in den Stadtteilen Biberach, Neckargartach, Frankenbach und Kirchhausen.

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